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MITGLIEDERMEINUNG :

Kommunales

Mitglied des OV-Elstertal Stefan Fritz

Da sich nun auch im 22 Jahr nichts ändert fühle ich mich gezwungen nochmals die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Vogtland anzusprechen.

Lage im Vogtland

Da sich nun auch im 22 Jahr nichts ändert fühle ich mich gezwungen nochmals die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Vogtland anzusprechen.
Seit der Wende sind tausende Stellen verloren gegangen, jetzt erst wieder die PLAMAG und viele andere. Dann kommt ein Investor und schafft 20 Arbeitsplätze, kassiert 10 Millionen Fördergeld, wer jubelt? Die Politik, obwohl jeder einzelne Arbeitsplatz hoch subventioniert wird! Löhne sind für einen Großteil der Vogtländer lächerlich gering. Die Studenten hauen reihenweise ab in die Westländer weil es dort ordentliche Löhne gibt. Tausende pendeln jeden Tag viele Kilometer, weil es hier den Unternehmern immer noch nicht klar wird das man von dem Lohn leben muß! Das heißt aber nicht gerade so überleben – NEIN – das heißt Rücklagen bilden, Urlaube machen, sich größere Anschaffungen leisten können. Das muß mit einem Vollzeitjob möglich sein. Nicht das man gerade so über die Runden kommt. Es ist doch bei uns immer noch der Lohn zwischen 4-7 Euro / h weit verbreitet. Mit welcher Begründung denn? Auch in der SPD haben wir ja Unternehmer als Genossen. Leider ist wohl auch dort noch nicht angekommen das die geringen, oft lächerlichen Löhne stark dazu beitragen das alle jungen Menschen das Vogtland verlassen. Was macht man dagegen? NICHTS! Die SPD sollte mal aufwachen! Mit einer Strategie die Löhne im Vogtland zu erhöhen würde man die jungen Wähler sicherlich erreichen. Dann muß eben der Herr Unternehmer auf Teile des Gewinns verzichten, es kann doch keiner sagen das wir hier nun auf ewig ein Niedriglohngebiet bleiben müssen. Dann gehen hier wirklich bald die Lichter aus. Das sollte im Wahljahr 2013 ein wichtiges Thema sein – Löhne im Vogtland die ein gutes Leben ermöglichen!
Die SPD ja nicht unwesentlich den Druck auf den Menschen erhöht jeden Job annehmen zu müssen, auch das sollte dringend geändert werden. Es ist nicht richtig das jeder Job besser ist als gar kein Job. Vielmehr rufe ich alle dazu auf sich nicht mehr ausnutzen zu lassen. Ein Job der einem kein ordentliches Leben ermöglicht wird nicht gebraucht. Wenn keiner mehr für Witzgehälter arbeiten geht wachen die Unternehmen endlich auf.für kann ich nur werben, lasst euch nicht länger ausnutzen – es geht auch anders.

 

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